SPEKTOGRAPH

 

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Matthew Herbert, elektronische Zeitlosigkeit.


Sunday, September 18, 2011

Für Viele mag Matthew Herbert ein guter alter Bekannter sein, für Andere dagegen ein unbekannter Randgruppen Musiker. Fakt jedoch ist, dass es im Bereich der elektronischen Minimalmusik, kaum einen Künstler gibt, der sich über die Zeit mehr gewandelt hat als Matthew Herbert. Allein die Anzahl seiner Synonyme ist schon erstaunlich, zu nennen wären da: Herbert, Doctor Rockit, Wishmountain und Radio Boy.
Erstaunlich ist, dass Matthew Herbert laut seinem “Personal Contract for the Composition of Music” keine Drumcomputer benutzt und ebenfalls auf Sound- Presets und fertigen Samples verzichtet. Für alle die seinen Sound kennen, wissen, was ich mit erstaunlich meine und es bleibt kaum vorstellbar, dass gerade die älteren Sachen ohne Drumcomputer und Co. entstanden sind.

Wie auch immer, es gibt noch so viel über diesen Mann zu berichten, dass ich an dieser Stelle schluss machen will und zum eigentlichen Spannenden kommen will, zu seiner Musik.

Vorstellen möchte ich Euch ein etwas älteres Album. Unter dem Synonym Herbert veröffentlicht, setze Matthew Herbert mit “Bodily Functions” einmal mehr Maßstäbe was elektronische Musik angeht. Das Album “Bodily Functions”, überzeugt durch seinen ausgewogenen Mix aus tief groovenden Dub- Minimal- Stücken und Stücken die eher der Advanced- Electronic zuzuorden sind.
Besonders herausstechend sind die Stücke “Suddenly”, “The Audience” und “You see it All”, diese Stücke erfüllen sowohl die Ansprüche eines Dancefloors, wie auch die einer gediegenen Lounge.
Auch wenn das Album bereits 10 Jahre alt ist, ist es immer noch ein Geheimtip und ein muss für jede stilvolle Vinylsammlung.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Die weibliche Stimme steuerte übrigens seine Ehefrau bei.

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